RICKIE LEE JONES

Rickie Lee Jones - The Devil You Know - VÖ: 21. September 2012

Songs: Sympathy For The Devil (Mick Jagger-Keith Richards) / Only Love Can Break Your Heart (Neil Young) / Masterpiece (Ben Harper) / The Weight (Robbie Robertson) / St. James Infirmary (traditional) / Comfort You (Van Morrison) / Reason To Believe (Tim Hardin) / Play With Fire  (Mick Jagger-Keith Richards-William Wyman-Robert Charles Watts-Brian Jones) / Seems Like A Long Time (Theodore Anderson) / Catch The Wind (Donovan Leitch)

“Es ist eine simple, überraschende Aufnahme, auf der ich Hoffnung und Verzweiflung miteinander verknüpfe”, meint Rickie Lee Jones über ihr neues Album “The Devil You Know”, das in Deutschland am 21. September erscheinen wird.

Obwohl sie eine der größten Sängerinnen/Songschreiberinnen unserer Zeit ist, hat sie sich auch schon immer hervorragend als Interpretin fremden Materials profilieren können. Auf früheren Alben wie “Girl At Her Volcano” (1983), “Pop Pop” (1991) und “It’s Like This” (2000) hat Rickie Lee Jones bewiesen, dass sie die Klassiker des “Great American Songbook” auf erfrischende und unnachahmliche Weise zu interpretieren versteht. Für ihre mit Dr. John aufgenommene verschmitzte Duett-Version des anzüglichen Standards “Makin’ Whoopee” erhielt sie 1989 einen Grammy, nachdem sie vier Jahre zuvor schon für ihre mit dem Bassisten Rob Wasserman eingespielte Darbietung von “Autumn Leaves” für eine solche Trophäe nominiert worden war.  

Auf “The Devil You Know” hat Jones den Fokus nun aber auf den Rock’n’Roll-Kanon gerichtet, der ihre Generation geprägt hat. Denn diesmal wagt sie ich an Werke von Giganten wie Neil Young (“Only Love Can Break Your Heart”), The Band (“The Weight”), den Rolling Stones (“Sympathy For The Devil” und “Play With Fire”) und Van Morrison (“Comfort You”). Diese Songs haben sich tief in unsere Erinnerung eingebrannt. Aber Jones fand einen ganz eigenen Zugang zu ihnen, indem sie sie mit sparsamen, intimistischen Arrangements entkleidet und dabei Schichten und Emotionen freilegt, die einem neu und doch vertraut vorkommen.

Ihre Version von “Sympathy For The Devil”, die sie im März 2012 erstmals bei einem Rolling-Stones-Tribute-Konzert in der Carnegie Hall vorgestellt hatte, führt diesen Ansatz vielleicht am besten vor Augen. “Es ist Voodoo”, sagt sie selbst. “Wir haben hier eine Frau, die einen Mann verkörpert, der den Teufel verkörpert - oder ist es genau anders herum?”

Jones nahm das Album mit der unschätzbar wertvollen Hilfe eines anderen Grammy-Preisträgers auf: der gefeierte Folk-Soul-Rocker Ben Harper produzierte nicht nur sämtliche Tracks, sondern spielte auch auf allen Nummern mit und steuerte darüber hinaus mit “Masterpiece” den einzigen neuen Song des Albums zum Repertoire bei. “Masterpiece” ist eine Ballade, die Harper Jones auf den Leib geschrieben hat. Harper, der auch schon an der Aufnahme von Jones’ letztem Album “Balm In Gilead” beteiligt gewesen war, arbeitete schon mit so unterschiedlichen Legenden wie den Blind Boys Of Alabama, Taj Mahal, Solomon Burke und Ringo Starr zusammen, aber auch Sheryl Crow, Bonnie Raitt und dem Italo-Rapper Jovanotti. Jones fand in ihm den idealen Partner, um den von ihr interpretierten Klassikern einen neuen Anstrich zu geben.

“Dieses Coveralbum hat mich an einen vollkommen neuen Ort geführt”, sagt Jones. “Ich fand zu einen anderen Stimme - einer ruhigeren, vielleicht auch gereifteren, aber wahrscheinlich trotzdem jüngeren als ich je hatte. Ben gab mir ein Gefühl der Sicherheit, so dass ich diese Songs mit der gebotenen Sorgfalt aufnehmen, aber zugleich auch Impulsen folgen konnte. Die Lieder haben das verdient. Sie klingen wie neu... so hat sie sicher noch niemand gehört.”


Kontakt:
Sabine Beyer
040 – 5149 1466
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