FALK & SONS

1. Jesu meine Freude (5:24)
2. Badinerie (3:26)
3. Air (3:07)
4. Menuett (3:22)
5. Jesu bleibet meine Freude (Jesus Joy) (3:08)
6. Wer nur den lieben Gott lässt walten (3:09)
7. Gloria / Wachet auf ruft uns die Stimme (3:58)
8. Invention (3:36)
9. Largo (3:36)
10. Praeludium Nr.1 (4:21)
11. Jauchzet, frohlocket (4:14)
12. Was Gott tut das ist wohlgetan (3:00)
13. In Dir ist Freude (Joyful) (3:37)

Piano & Keyboards: Dieter Falk
Percussion & Drums: Max Falk
Organ & Keyboards: Paul Falk

Produced & arranged by Dieter Falk
Harenberg Musiklexikon:

„Johann Sebastian Bach (geb. 31. März 1685 in Eisenach, gest. 28. Juli 1750 in Leipzig) war ein deutscher Komponist sowie Orgel- und Klavier-Virtuose des Barock. Er gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Musiker aller Zeiten. Seine Werke beeinflussten nachfolgende Komponistengenerationen und inspirieren bis heute Musikschaffende.“

Max Falk (17 Jahre):
„Bach swingt und rockt!“

Paul Falk (14 Jahre):
„Würde Bach heute leben, säße er hinter den modernsten Rechnern und Keyboards!“

Dieter Falk:
„Bach ist unsterblich!“

„Celebrate Bach“! Diese Feier - man möchte fast sagen: Party! - zu Ehren des vermutlich wichtigsten Komponisten aller Zeiten ist eine Familienangelegenheit. Zu hören sind Dieter Falk, einer der erfolgreichsten deutschen Musiker, Komponisten und Produzenten, sowie seine beiden Söhne Max und Paul. 

Der Kulturpessimist in uns allen, der uns schon so lange davon zu überzeugen versucht, dass junge Leute nichts mehr mit „richtiger Musik“ anfangen können, Video-Games längst Musikinstrumente abgelöst haben und zwischen Vätern und Söhnen dicke Mauern jedes Verständnis blockieren, kommt bei „Celebrate Bach“ aus dem Staunen nicht mehr heraus: Das lockere, partnerschaftliche Verhältnis von Dieter Falk und seinen Söhnen springt hier über auf die Musik dieser so ungewöhnlichen „Boy Band“. Das Ergebnis ist nicht weniger als eines der mitreissendsten Instrumental-Alben der letzten
Jahre. Ist es Pop, Rock, Klassik, Jazz? Egal, „Celebrate Bach“ hat genug Energie, Musikalität, Ohrwürmer und „schöne Stellen“ um es mit Alben aus allen dieser Genres aufzunehmen.

„Celebrate Bach“ lässt den Hörer Johann Sebastian Bachs zeitlose Melodien ganz neu oder wieder entdecken. Gänsehaut inklusive. 

Dieter Falk gehört mit fünf ECHO-Nominierungen und über 20 Millionen verkauften CDs als Produzent (u.a. für PUR, Monrose, Patricia Kaas, Roger Chapman, Paul Young, Daliah Lavi und viele andere) zur Spitze der deutschen Musikszene. Der ehemalige Kirchenmusiker und mehrfache „Keyboarder des Jahres“ (Fachblatt Musikmagazin) saß zwei Jahre in der Pro7-„Popstars“-Jury neben Nina Hagen und veröffentlichte 2007 mit „A Tribute to Paul Gerhardt“ eines der erfolgreichsten Instrumentalalben der letzten Jahre (40.000 verkaufte CDs). Die Idee zu "Falk & Sons" stammt von einem befreundeten Theater-Dramaturgen, der Dieter Falk 2009 zu einem gemeinsamen Konzert mit seinen Söhnen im Siegener Apollo-Theater überredete. 

Max Falk: Der 17jährige Schüler bekam im Alter von zwei Jahren seine ersten Bongos von dem österreichischen Sänger Marque  ("One To Make Her Happy") geschenkt und trommelte fortan auf allem was sich ihm in den Weg stellte. Seit einigen Jahren ist das Schlagzeugspiel mehr als nur Hobby: Max spielte diverse Albumproduktionen seines Vaters als Percussionist und Studiodrummer mit ein (u.a. Al Bano Carisi, Roland Bless, Karel Gott) und ist außer bei den Falk & Sons-Konzerten auch als Schlagzeuger bei den bundesweiten Arena-Aufführungen des Musicals "Die 10 Gebote" aktiv. Sein Hobby ist das Fotografieren.

Paul Falk: Der 14-jährige Schüler hatte mit neun Jahren seine erste Rolle als Synchronsprecher des "kleinen König Macius" in der gleichnamigen Kika-Serie. Inzwischen schauspielerte er u.a. bei "Alarm für Cobra 11" (RTL), den ZDF-Produktionen "Soko Köln" und  "Wer liebt ist angekommen" und zuletzt in seiner ersten Hauptrolle im Kinofilm "Kleine Morde", der im Frühjahr 2012 in die Kinos kommen wird (u.a. mit Uwe & Jimmy Blue Ochsenknecht und Ann-Kathrin Kramer). Pauls Hobbys, außer der Musik, sind Schwimmen & Volleyball. Als Sänger schreibt er seine  eigenen Songs am Piano und hat unter anderem eine der singenden Hauptrollen im Bühnenmusical "Die 10 Gebote".

Dieter Falk über „Celebrate Bach“:

Mir geht’s wie Tausenden von Kollegen: Ohne Bach wäre ich wohl nicht Musiker geworden. Mutter dirigierte den Kirchenchor, in dem mein Vater und der ältere Bruder begeistert mitsangen - und ich natürlich auch: zuerst als Knabensopran, dann als Alt, nach dem Stimmbruch Tenor, am Ende sogar Bass. Klar, dass man da an Johann Sebastian nicht vorbei kam. Bei uns gab’s das volle Bach-Programm: Matthäuspassion, Weihnachtsoratorium, Kantaten, Motetten, Choräle . . . 

Der Thomaskantor Bach war die meiste Zeit seines Lebens ein fest angestellter Kirchenmusiker - und dennoch alles andere als ein angepasster Duckmäuser. Schon bei seinen ersten professionellen Jobs fiel der junge Johann Sebastian durch gewagte Orgelvorspiele, progressive Akkordabläufe und seine Freude am Virtuosentum auf. Er ging manchen Traditionalisten mächtig gegen den Strich. 

Dieses Unkonventionelle an Bach, seine grandiose Art, damals höchst gewagte Akkorde mit synkopischen Rhythmen zu verbinden, begeisterte mich schon als Teenager. Also in der Zeit, als ich meine ersten schüchternen Gehversuche auf dem (schwer verminten) Grenzgebiet zwischen Pop und Klassik machte. Bach inspirierte mich enorm - und tut es noch heute! 

Ganz klar, ich bin Bach-Fan. Seine Musik vereint Tempo, Groove & Raffinesse, aber auch Soul, Tiefe und Melancholie. Gerade so wie das pralle Leben. Die Idee, zusammen mit meinen Söhnen Max und Paul auf die Bühne zu gehen, stammt von einem Freund. Anfangs waren meine Frau und ich ziemlich skeptisch: Ich hatte ja gerade erst zwei Jahre lang als Juror einer TV-Castingshow miterlebt, wie hemmungslos manche Eltern ihre Sprösslinge in Richtung Popstars pushen - Stichwort „Eislaufmutti“. Darum testeten wir es ganz vorsichtig, bei zwei familiären Konzerten im behüteten Rahmen des Siegener Apollo-Theaters. 

Das funktionierte wunderbar, es machte uns - und dem Publikum - einen Riesenspaß. Übrigens hat Bruder Bach ebenfalls mit seinen Kindern zusammen musiziert. Er entdeckte vermutlich genau das Gleiche wie wir: Die Juniors hängen sich plötzlich mit Feuereifer ins musikalische Proben - weil sie wissen, wofür.

Neulich haben wir in der Familie darüber diskutiert, welche Musiker wohl in hundert Jahren noch bekannt sein werden. Michael Jackson? Elton John? Lady Gaga? Vermutlich die Beatles. Bei einem Namen aber waren wir vier uns völlig einig: Bachs Musik ist und bleibt unsterblich.  

Die Titel:
1. Jesu meine Freude (aus der Motette BWV 227): Das ist und bleibt für mich der wichtigste Bach-Choral. Ich zitiere mal den Komponisten Mauricio Kagel : „Mag sein, dass nicht alle Musiker an Gott glauben - aber an Bach glauben sie alle." 1985 habe ich „Jesu meine Freude" schon einmal auf einem Album veröffentlicht. Es ist so eine Art Lebenslied geworden, das ich immer wieder live spiele. Und genau wie das Leben sich verändert, so entwickelt sich auch eine Interpretation.

2. Badinerie (aus der Orchestersuite BWV 1067): Bach war als Kirchenmusiker mit einer großen Familie finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet. Darum schrieb er häufig im Auftrag diverser Fürsten Solo- und Orchesterstücke. Das waren meistens Tänze - wie diese berühmte Badinerie.

3. Air (BWV 1068): Vielleicht die schönste langsame Melodie, die je komponiert wurde - und ganz sicher Bachs bekannteste. Schon vor 40 Jahren, als junger Klavierschüler, begeisterte mich die Leichtigkeit, mit der der Komponist spielerisch zwischen den Tonarten moduliert.

4. Menuett (BWV 114): Dieser Tanz stammt aus dem Notenbüchlein der Anna Magdalena Bach, das Johann Sebastian zusammen mit seiner zweiten Frau konzipiert hat - ein Paradestück aller Klavierschüler. In der Falk-Family-Version entstand daraus ein Spiel zwischen binärem Tanz und Swing.

5. Jesu bleibet meine Freude (Jesus Joy) (BWV 147): Aus der Kantate mit dem bezeichnenden Titel „Herz und Mund und Tat und Leben" wurde das Klavier-Hauptthema ein Bach-Evergreen. Für uns rockt dieser Song!

6. Wer nur den lieben Gott lässt walten: Eine von Bachs bekanntesten Orgelbearbeitungen. Als Kirchenmusiker hatte er Sonntag für Sonntag mit vielen Chorälen anderer Komponisten zu tun. Er improvisierte dazu neue Vorspiele, die besten Ideen schrieb er anschließend auf. Ich liebe an diesen Chorälen, dass sie super-eingängige Melodien haben - da schlägt wohl bei mir das Studium als Kirchen- und Schulmusiker durch.

7. Gloria / Wachet auf ruft uns die Stimme: Die ursprüngliche Melodie von Philipp Nicolai (1599) taucht in diversen Chorälen auf, auch in der Bach-Kantate BWV140. Für mich der ultimative „Wake-up-call-Song" - man höre nur einmal am Anfang die aufsteigende Melodie! Unsere Version beginnt leicht „verträumt“ und wird dann immer wacher, freudiger - bis zu Funky-Bläsersätzen im rockigen Swing-Rhythmus.

8. Largo (BWV 1043): Der zweite Satz aus Bachs Violin-Doppelkonzert in d-Moll ist eine dieser großartigen Melodien, die man nie wieder los wird - und nie wieder los werden will! 

9. Invention (BWV 772): Zu diesem Teil-Thema eines der bekanntesten Klavierstücke haben wir einen neuen, gospeligen Refrain geschrieben. Die neue Rhythmisierung der Melodie hat uns zum Gospel gebracht, und der war für meinen Klavierstil sowieso immer schon prägend.

10. Praeludium Nr. 1 (BWV 846): Zu diesem Stück aus Bachs „Das Wohl-temperierte Klavier" schrieb der französische Komponist Charles Gounod 1852 eine romantische Melodie, die als „Ave Maria" von Bach/Gounod alle Klassik-Hitlisten anführt. Wir erlauben uns, in zwei grundverschiedenen Teilen
Begleitung und Melodie hintereinander zu stellen. 

11. Jauchzet, frohlocket (BWV 248): Ich liebe Bachs Weihnachtsoratorium. Kaum fängt die Adventszeit an, lege ich es zwei bis drei Mal pro Woche in den CD-Player. Gleich der Anfang „Jauchzet, frohlocket" spiegelt den Text wunderbar wieder. Etwas später taucht in unserer Bearbeitung der ebenso bekannte Choral „Brich an, du schönes Morgenlicht" auf.

12. Was Gott tut das ist wohlgetan: Bachs wunderbare Orgelbearbeitung hat den Bekanntheitsgrad dieses Chorals immens gesteigert. Der Anfang meiner Klaviersolo-Bearbeitung zitiert Bachs Originalsatz und wandelt später auf jazzigen Pfaden. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Bach, wenn er heute leben würde, den Jazz mit seinem Aroma von Freiheit lieben würde. Und außerdem säße dieser musikalische Erneuerer garantiert vor den modernsten Keyboards und am MacBook, um seine Musik „State of the Art" umzusetzen.

13. In Dir ist Freude (Joyful): Vom italienische Komponisten Giacomo Gastoldi stammt diese tolle Melodie (1591), die später kontrafaktorisch in ein Kirchenlied umgewandelt wurde. Unsere „Zugabe" zum „Celebrate Bach“-Album ist eine rockige 4/4-Takt-Version des ursprünglichen 3/4-Takt-Tanzes.


Kontakt:
Medienagentur
E-Mail



Zurück


 
 Sie benutzen den veralteten Internet Explorer 6. Bitte verwenden Sie Mozilla Firefox oder Internet Explorer 8