Herbie Hancock

jetzt steht es fest: am 18. Juni erscheint das neue Album von Herbie Hancock "The Imagine Project". Er wird im Juli auf ein paar Festivals spielen. Weitere Tourdaten sind in Planung. Wer ggfs. Interesse an einem Interview während der Festivals hat, möge sich gern schon einmal bei mir melden.

„Die Globalisierung“, sagt Herbie Hancock und schlendert dabei durch die Straßen Mumbais, „ist längst Realität. Jetzt kommt es darauf an, dass wir Menschen sie in unserem Sinne nutzen, ihr Möglichkeiten abringen.“ Was sich für manchen fast naiv anhört, hat Hancock in seinem jüngsten Werk „The Imagine Project“ bravourös in die Tat umgesetzt. Was kulturelle und besonders musikalische Offenheit und grenzenlose Neugier heißt, weiß der Amerikaner schon, seit er in den Sechzigern der Band von Miles Davis angehörte. Der Jazz, das predigen zu Recht dessen jüngste Meilensteinmetze aus Skandinavien seit geraumer Zeit, muss sich als Kunstform der unbegrenzten Möglichkeiten verstehen, um nicht in Erinnerungen zu versinken.

Genau dies hat Hancock mit seinem Imagine Project nun getan: Er ging als Suchender auf Weltreise und kam mit einem Füllhorn höchst spannender Aufnahmen zurück. Und weil das Naheliegende einem wie ihm kaum genügen kann, nahm er nicht etwa in Indien nur mit ein paar indischen Kollegen auf, sondern stellte Anoushka Shankar Wayne Shorter und Chaka Khan zur Seite, ließ in L.A. und New York Pink neben John Legend agieren, stellte eine Formation aus Seal, Konono No 1, Jeff Beck, Oumou Sangare, India.Arie, Lionel Loueke, Pink und Marcus Miller zusammen, besetzte die Tuaregband Tinariwen und Los Lobos in nur einem Song oder ließ in Irland die Chieftains, Toumani Diabate und Lisa Hannigan aufeinander treffen. So weit wie mit dem Imagine Project hat Herbie Hancock sich vielleicht noch nie vom Sound des Jazz entfernt, seiner Grundidee allerdings ist er schon lange nicht mehr derart nahe gekommen. „Was die Menschen so faszinierend macht“, sagt Hancock, „ist ja nicht die Tatsache, dass wir alle der selben Spezies angehören, sondern dass eine einzige Spezies so viele Unterschiede zulässt.“ In diesem Sinne ist Herbie Hancocks Imagine Project auch ein politisches Statement – und das keineswegs unbeabsichtigt. Und damit hier keiner aus der Starmannschaft vergessen werde: Dave Matthews, Derek Trucks, Susan Tedeschi, Juanes, James Morrison und die Brasilianerin Ceu musizieren ebenfalls mit. Das strahlende Lächeln, welches Meister Hancock, sozusagen der musikalische rote Faden an den schwarzweißen Tasten, in den diversen Studios zur Schau stellt, kommt also keinesfalls aus dem Nichts. Kurz nach seinem 70. Geburtstag am 12. April beschenkt sich Herbie Hancock hier selbst mit einer wahren Perle – und die ganze Welt gleich mit.

Herbie Hancock live:

JAZZ NIGHTS

Herbie Hancock "The Imagine Project"

17.11. Baden-Baden - Festspielhaus
18.11. Heidelberg [•] - Stadthalle
20.11. Dortmund - Konzerthaus
22.11. Bremen - Glocke
23.11. Frankfurt - Alte Oper
24.11. Hamburg - Laeiszhalle
25.11. Köln - Philharmonie

[•] im Rahmen des Enjoy Jazz Festivals
ONLINE TICKETSERVICE: www.karsten-jahnke.de


Kontakt:
Sabine Beyer
040 – 5149 1466
E-Mail



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