TINA TURNER

TINA TURNER "Private Dancer - 30th Anniversary Edition" - Der Klassiker der erfolgreichsten Rocklady aller Zeiten! VÖ: 26. Juni 2015

Mit über 180 Millionen verkauften Tonträgern, acht Grammys, drei MTV Music Video Awards und zahllosen weiteren hochdotierten Auszeichnungen (darunter die Kennedy Center Honors und die 1991 erfolgte Aufnahme in die Rock’n’Roll Hall Of Fame) ist TINA TURNER die erfolgreichste Rock-Sängerin aller Zeiten! Bereits seit 1960 im Geschäft, startete sie nach der Verbindung mit Ike Turner im Jahr 1974 ihre Solokarriere mit dem Album Tina Turns The Country On!, für das sie gleich mit einem Grammy belohnt wurde. Der absolute Durchbruch als Megastar kam zehn Jahre später mit dem Album Private Dancer. Warner Music veröffentlicht das Jahrhundertwerk nun am 26. Juni in einer 30th Anniversary Edition mit einer zusätzlichen CD mit Rarities, Maxi-Versionen und B-Seiten!

Ursprünglich im Juni 1984 veröffentlicht, enthält Private Dancer eine ganze Reihe von Megahits, die die Welt und die Clubs in Atem hielten, darunter What’s Love Got To Do With It, Better Good To Me, Private Dancer und Let’s Stay Together. Das Album Private Dancer wurde auf Anhieb ein Welterfolg und wurde in mehreren Ländern mit Multi-Platin ausgezeichnet, darunter die USA, UK, Kanada, Australien und natürlich auch Deutschland, wo es sich 94 Wochen in den Charts hielt. Private Dancer gilt als eines der besten Comeback-Alben der Dekade und wurde vom Rolling Stone (US) zu den „100 Greatest Albums of the 80s” gezählt. Allein vier ihrer acht Grammys bekam TINA TURNER für Songs aus Private Dancer!

Die 30th Anniversary Edition enthält das remasterte Original-Album mit einer zweiten CD, auf der sich neben 12“-Mixen und B-Seiten drei Non-Album-Singles und das Bryan Adams-Duett It’s Only Love befinden. Ebenfalls dabei ist der Song Ball Of Confusion (That’s What’s The World Is Today) (with B.E.F.), den TINA TURNER zusammen mit Martyn Ware von Heaven 17 aufnahm. Die Aufnahme führte später dazu, dass Ware die Single Let’s Stay Together produzierte, die zur meistverkauften 12“-Maxi-Disc in der Geschichte Amerikas wurde.

Private Dancer – 30th Anniversary Edition Tracklist
Disc 1 – die remasterten Albumtracks

1. I Might Have Been Queen
2. What’s Love Got To Do With It
3. Show Some Respect
4. I Can’t Stand The Rain
5. Private Dancer
6. Let’s Stay Together
7. Better Be Good To Me
8. Steel Claw
9. Help!
10. 1984

Disc 2 – Die ‚Extras‘

1. Ball Of Confusion (With B.E.F) Remix
2. I Wrote A Letter
3. Rock ‘N’ Roll Widow
4. Don’t Rush The Good Things
5. When I Was Young
6. Keep Your Hands Off My Baby
7. Tonight (With David Bowie) [Live At The Nec, Birmingham]
8. Let’s Pretend We’re Married (Live)
9. What’s Love Got To Do It (Extended 12” Remix)
10. Better Be Good To Me (Extended 12” Remix)
11. I Can’t Stand The Rain (Extended 12” Remix)
12. Show Some Respect (Extended Mix)
13. We Don’t Need Another Hero (Thunderdome)
14. One Of The Living
15. It’s Only Love (With Bryan Adams)

Anmerkungen zu den Tracks (von Martyn Ware [Heaven 17/B.E.F.])

CD 1

I Might Have Been Queen,¬ eine Rockhymne, die die gesamte Skala ihrer Story-Telling-Technik aufzeigt und zugleich ihre Liebe zum melodischen Rock offenbart – einleuchtend, wenn man überlegt, wie sehr sie Mick Jagger geliebt hat (eine Ironie des Schicksals, denn sie hat eine der besten Soulstimmen, die es je gab). What’s Love Got To Do With It ist eine wunderbar gestaltetes Stück, das auch eine Saite in ihren zahllosen Fans berührt hat – die toughe Frau, die einmal mehr ihre innere Stärke zeigt. Ein echte Frau, die Zärtlichkeit, Selbstbewusstsein und eine wilde Unabhängigkeit zutage legt.

Show Some Respect – eine stampfende Reminiszenz an ihre Zeit mit Ike und eine weitere Schmährede der Rockkönigin über die Stärke einer Frau. Im Gegenzug ist I Can‘t Stand The Rain eine modernistische, fast neo-soulige Interpretation des Klassikers von Ann Peebles, voller pumpender, gesampleter Drum-Maschinen und pulsierender Elektronik.

Private Dancer, der Titeltrack des gleichnamigen Albums, der von Mark Knopfler geschrieben wurde, ist ein sinnlicher Soundtrack von einem Song. Er setzt ihre tiefen Tonlagen sehr clever beinahe als Sprechgesang in Szene und gibt ihr damit die Möglichkeit zu einer emotionalen Explosion, wenn ihre Stimme später eine Oktave springt, um ihren ganzen Schmerz auszudrücken, der auf ‚lady of the night‘ anspielt (und möglicherweise auf ihre eher ungesunde Beziehung mit Ike, aber wir waren uns dessen nie ganz sicher) – sehr kluge Doppeldeutigkeit im Text – und was für eine Performance…!

Let’s Stay Together (bei dem ich stolz darauf bin, dass ich es zusammen mit Greg Walsh produziert habe) war TINAs massive Durchbruchs-Single, damals die meistverkaufte 12“ Vinyl-Platte in der Geschichte Amerikas. Der Song brachte TINA in der ganzen Welt wieder in einen absolut zeitgemäßen Kontext und vereinte langjährige Fans mit einer ganz neuen Generation.

Better Be Good To Me ist ein schönes Beispiel für ihre Art, Geschichten zu erzählen, mit allem Drum und Dran: Chöre, Drama und Pathos – du weißt einfach, dass es live das Haus rocken wird. Steel Claw ist ein durch und durch Springsteen-artiger Rocker in feierlichster Tradition, während das Beatles-Cover Help! als spektakulärer Rock- und Gospelklassiker neu erfunden wurde. Mit einer Gesangs-Performance, die authentischer klingt als das Original selbst.

1984 ist der zweite Track, den ich auf dem Album Private Dancer produziert habe – ich wusste, dass TINA ein großer Bowie-Fan ist und ich hatte immer das Gefühl, dass der Song eine überwältigende Resonanz bekommen würde, als wir uns ihn in eben diesem Jahr 1984 vornahmen. Wie bei Let’s Stay Together sangen Glenn Gregory und ich die Backing-Vocals auf dem Track, aber das ist nichts im Vergleich zu TINAs feuriger Interpretation.

CD2

Ball Of Confusion (That’s What The World Is Today) (with B.E.F.) – meine erste Produktion mit TINA. Als sie das erste Mal ins Studio kam, um den Temptations-Klassiker einzusingen, fragte sie, wo die Band sei. Wir zeigten auf unseren neu angeschafften Monster-Synthesizer-Sampler The Fairlight und es war das erste Mal, dass ich TINA sprachlos erlebte. Auf jeden Fall hat unsere ultra-modernistische, elektronische Version, in der John McGeogh, Randy Hope Taylor, Paul Jones und Beggars & Co die Bläsersätze einspielten, TINA überzeugt, und Roger Davies fragte bei uns an, ob er an Private Dancer mitarbeiten durfte… Gott sei Dank!

I Wrote A Letter ist ein gerade heraus rockender Song ohne Kinkerlitzchen – TINAs favorisierter Stil – mit einer glühenden Performance. Rock’n’Roll Widow zeigt eine weitere Seite von Tina – sehnsüchtig, halb-autobiografisch und dabei trotzig und unabhängig. Don’t Rush The Good Things ist ein eher dahintuckernder Rock mit elektronischen Einwürfen.

When I Was Young und Keep Your Hands Off My Baby sind beides autobiografische Rocksongs, beinahe Meat Loaf-artig mit ihren aufputschenden Stadionrock-Refrains. Tonight (Live with David Bowie) zeigt zwei der größten Künstler aller Zeiten in einer Live-Performance des Bowie-Songs, die das Publikum eindeutig liebte. Let’s Pretend We’re Married ist ein weiterer flammender Live-Track aus derselben Phase. Er erinnert ein bisschen an einige von Princes Arbeiten aus dieser Zeit.

Auf den Special Extended Versions von What’s Love Got To Do With It, Better Be Good To Me, I Can’t Stand The Rain und Show Some Respect zeigt sich die Kunst des 12-Inch-Mixes besonders schön. Meistens erzählen die Versionen die Geschichte in einem Song auf eine viel effektivere und kraftvollere Weise als in der kurzen 7-Inch-Form und legen dazu die Basis für zukünftige Live-Versionen.

Kein Rückblick auf diese Periode in TINAs Schaffen wäre vollständig ohne den großartigen, epischen und filmischen Song We Don’t Need Another Hero (Thunderdome) – mein persönlicher Favorit und meiner unmaßgeblichen Meinung nach einer der größten Momente von Britten und Lyle. Natürlich spielte TINA im Film Mad Max III – Jenseits der Donnerkuppel auch selbst mit. Ebenfalls im Film: die mit einem Grammy ausgezeichnete Rockhymne One Of The Living.

Vervollständigt wird die beeindruckende Compilation durch eine weitere Zusammenarbeit mit einem Halbgott des Rock: It’s Only Love (with Bryan Adams) ist Stadionrock in seiner allerbesten Form.

 


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